Von der „Leichtigkeit“, ein Unternehmen zu führen

In Märkten, in denen Produkte und Dienstleistungen immer austauschbarer werden, entscheiden Alleinstellungsmerkmale und Einzigartigkeit über den unternehmerischen Erfolg. Somit ist es Ihre unternehmerische Aufgabe, die verfügbaren Ressourcen, Geschäftsprozesse und Steuerungsinstrumente immer wieder auf das Unternehmensziel auszurichten. Zur Lösung dieser Aufgabe setzen Sie wahrscheinlich eine hierfür geeignete Software ein, welche eine alle Unternehmensbereiche umfassende Datenbasis bereitstellt, diese Daten in unterschiedlichen Formen miteinander verknüpft, auswertet und Ihnen ein unternehmensweit einheitliches Berichtswesen zur Verfügung stell, welches Ihrer Planungs- und Entscheidungssicherheit dient.

Oder bleibt Ihnen nach dem Tagesgeschäft und dem Familienleben gar nicht genug Zeit um sich mit diesem Thema zu beschäftigen ? Um Visionen zu entwickeln, Geschäftsmodelle zu überdenken und Prozesse neu zu definieren ?

Macht nichts – hierfür können Sie ja dann einen Unternehmensberater beauftragen, der sich Ihre betriebswirtschaftlichen Zahlen anschaut, Ihnen sagt, was Sie alles falsch gemacht haben und Ihnen ein paar gute Ratschläge gibt. Der dann aber häufig keine Verantwortung übernimmt und Ihnen bei der praktischen Umsetzung seines Konzeptes kaum hilft. Achten Sie bei der Beraterauswahl bitte darauf, welche Management-Methodik der Berater verwendet. Bewährt haben sich „Management by Praxilogie“ – theoretisch ist praktisch alles möglich und „Management by Helikopter“ – über allem schweben, von Zeit zu Zeit auf den Boden kommen, reichlich Staub aufwirbeln und dann wieder ab in die Wolken.

Die von Ihrer Unternehmenssoftware bereit gestellten Daten und Berichte sind alles andere als dafür geeignet, Ihnen Planungs- und Entscheidungssicherheit zu geben? Was soll’s? Kaufen Sie sich halt eine neue Software – am besten eine ERP-Lösung. Die wird dann installiert und alles ist gut. Ist doch egal, dass eine Standardsoftware die Geschäftsprozesse Ihres Unternehmens bestenfalls zu 80% abbilden kann. Sie zahlen halt für die Funktionen, die Sie nicht brauchen und verzichten im Gegenzug auf die, welche Sie eigentlich benötigen. Irgendeinen Kompromiss muss man schließlich eingehen.

Um schneller und flexible auf die Herausforderungen des Marktes zu reagieren, gehen mehr und mehr Unternehmen dazu über, Aufgaben in Projekten zu bearbeiten. Das sollten Sie auch dann tun, wenn in Ihrem Unternehmen die geeigneten Projektmanagement-Strukturen fehlen und die Projektleiter häufig nicht ausreichend für ihre Aufgaben qualifiziert sind. Learning by doing ist hier die Devise!

Als ob eine erfolgreiche Unternehmensführung so einfach wäre…

Dieser Beitrag wurde unter Projektmanagement, Unternehmensentwicklung, Unternehmenssoftware veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar